Wissenswertes

B Mat Traveller: Die perfekte Reise-Yogamatte

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Was bedeutet eigentlich „b mat traveller“ im Kleidungskontext?

Der Begriff „b mat traveller“ ist keine feste Mode-Definition, sondern eher ein Lebensgefühl. Er beschreibt oft eine Haltung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Stell dir einen Reisenden vor, der nur das Nötigste im Koffer hat, weil er weiß, dass er damit flexibel bleibt und sich leicht bewegen kann. Genau das übertragen wir auf deinen Kleiderschrank. Es geht darum, eine Garderobe aufzubauen, die dich wirklich begleitet und zu deinem Alltag passt, anstatt einer Masse an Dingen hinterherzulaufen, die du kaum trägst.

Viele Menschen, die sich mit diesem Konzept beschäftigen, suchen nach einer einfachen Lösung für das tägliche Anziehen. Sie wollen weniger Entscheidungen treffen müssen. Es geht darum, weniger zu besitzen, aber alles, was du besitzt, wirklich zu lieben und zu nutzen. Das Ziel ist oft die sogenannte Kapselgarderobe, aber wir schauen uns das Ganze etwas lockerer an. Es ist deine persönliche Reise zu weniger Ballast und mehr Stilbewusstsein.

Warum ist weniger oft mehr, wenn es um Klamotten geht?

Denk mal darüber nach: Wie oft greifst du wirklich zu deinen Lieblingsjeans oder deinem bequemsten Pullover? Wahrscheinlich öfter als zu den Teilen, die du nur zu besonderen Anlässen trägst oder die du gekauft hast, weil sie gerade im Trend lagen. Wenn dein Schrank voll ist, siehst du die guten Stücke oft gar nicht mehr. Du siehst nur die Menge.

Weniger Kleidung bedeutet:

• Du sparst Zeit beim Anziehen.

• Du sparst Geld, weil du weniger impulsiv kaufst.

• Du reduzierst Stress, weil dein Raum ordentlicher wirkt.

• Du triffst bewusstere Entscheidungen, was du wirklich brauchst.

Das ist der Kern der „b mat traveller“-Idee: Funktionalität und Freude am Tragen stehen über der reinen Anhäufung von Textilien.

Dein Weg zur entspannten Garderobe: Die ersten Schritte

Du musst jetzt nicht sofort alles wegwerfen. Dieser Prozess soll dich unterstützen, nicht unter Druck setzen. Betrachte es als ein Aufräumen deines mentalen und physischen Raumes. Hier sind konkrete Schritte, wie du deine Garderobe vereinfachen kannst.

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Phase 1: Bestandsaufnahme – Was gehört wirklich zu dir?

Nimm dir einen freien Nachmittag Zeit. Ziehe wirklich alles aus deinem Kleiderschrank, was du besitzt. Ja, wirklich alles. Lege es auf dein Bett. Jetzt fängst du an, jedes einzelne Teil anzufassen und dich zu fragen:

• Trage ich das regelmäßig? (Mindestens einmal im Monat)

• Passt es noch gut zu meiner aktuellen Körperform und meinem Lebensstil?

• Macht es mir Freude, es anzuziehen?

Sei ehrlich zu dir. Wenn du auf eine dieser Fragen mit Nein antwortest, kommt das Teil in eine von drei Kisten: Behalten, Spenden/Verkaufen, oder Vielleicht (für Dinge, bei denen du unsicher bist).

Phase 2: Die „Vielleicht“-Kiste strategisch nutzen

Die „Vielleicht“-Kiste ist oft der schwierigste Teil. Wir hängen an Erinnerungen oder Hoffnungen („Vielleicht passe ich da wieder rein“). Diese Kiste packst du jetzt für sechs Monate an einen Ort, wo du sie nicht ständig siehst – zum Beispiel in den Keller oder unter das Bett.

Wenn du nach sechs Monaten keines der Teile vermisst hast, kannst du sie ohne schlechtes Gewissen weitergeben. Hast du etwas gesucht? Super, dann kommt es zurück in den Schrank. Das ist eine tolle Methode, um zu testen, was du wirklich brauchst und was nur Ballast ist, um deine minimalistische Garderobe aufbauen zu können.

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Phase 3: Fokus auf Vielseitigkeit und Kombination

Wenn du deine „Behalten“-Stapel ansiehst, achte darauf, wie oft du die Teile kombinieren kannst. Ein gutes Kleidungsstück ist wie ein Schweizer Taschenmesser: Es passt zu vielen verschiedenen Anlässen und lässt sich mit vielen anderen Teilen kombinieren. Achte auf Farben, die gut zusammenpassen.

Wenn du deinen Stil findest, wird das Einkaufen leichter. Dein Stil ist nicht das, was gerade im Laden hängt, sondern das, was du jeden Tag gerne trägst. Vielleicht stellst du fest, dass du drei verschiedene schwarze T-Shirts hast. Wähle das beste aus und trenne dich von den anderen. Das hilft dir, deinen perfekten Reiseoutfit-Grundstock zu finden, falls du oft unterwegs bist.

Wie vermeide ich, wieder in alte Muster zu verfallen?

Der Aufbau einer entspannteren Garderobe ist kein einmaliges Projekt, sondern eine neue Denkweise. Du musst aktiv vermeiden, dass dein Schrank wieder voll wird. Das erfordert ein paar neue Regeln für dich selbst.

Die „Eins rein, eins raus“-Regel

Das ist eine sehr effektive Methode, um das Volumen konstant zu halten. Kauft du eine neue Bluse, muss eine ähnliche alte Bluse den Schrank verlassen. Das zwingt dich, beim Kauf wirklich zu überlegen: Ist das neue Teil wirklich besser als das, was ich schon habe?

Kaufe mit Absicht und nicht aus Impuls

Bevor du etwas kaufst, halte inne. Frage dich:

• Fehlt mir dieses Teil wirklich konkret in meinem aktuellen Bestand?

• Kann ich es mit mindestens drei anderen Teilen kombinieren, die ich bereits besitze?

• Ist die Qualität gut genug, damit ich es lange tragen kann?

Wenn du auf der Suche nach einem bestimmten Teil bist – zum Beispiel einer gut sitzenden Übergangsjacke – dann suche gezielt danach. Vermeide zielloses Stöbern, das oft zu unnötigen Käufen führt. Wenn du deine ideale Reisekleidung für langes Reisen definierst, fällt dieses bewusste Kaufen leichter.

Qualität statt Quantität – Dein Investment in deinen Alltag

Oft sind günstig gekaufte Teile nicht langlebig. Sie leiern aus, verfärben oder gehen schnell kaputt. Das bedeutet unnötigen Müll und du musst schneller Ersatz kaufen. Wenn du weniger kaufst, kannst du lieber etwas mehr in ein hochwertiges Kleidungsstück investieren, das du jahrelang gerne trägst. Das spart langfristig Geld und Nerven. Denk daran: Dein Kleiderschrank soll dich unterstützen, nicht belasten.

Häufig gestellte fragen

wie lange dauert es, den schrank auszumisten?

Das hängt stark davon ab, wie viel du besitzt und wie gründlich du sein möchtest. Plane realistisch einen vollen Nachmittag für die erste große Ausmistaktion ein. Wenn du danach nur noch kleine Korrekturen machst, bist du schnell fertig. Sei geduldig mit dir selbst.

soll ich meine lieblingsfarbe immer tragen?

Nein, das musst du nicht. Es geht darum, dass die Teile, die du trägst, dir gefallen. Wenn deine Lieblingsfarben im Schrank sind und du sie gut kombinieren kannst, ist das super. Wichtiger ist, dass die Basis deiner Kleidung – wie Hosen und Jacken – neutral und vielseitig ist, damit du mit wenigen Teilen viele Looks kreieren kannst.

was mache ich mit den vielen aussortierten klamotten?

Wenn die Sachen noch gut sind, verkaufe sie online oder spende sie an lokale Organisationen. Kaputte Textilien solltest du zum Altkleidercontainer bringen, wo sie recycelt werden können. Versuche, nichts einfach wegzuwerfen, um deinen ökologischen Fußabdruck gering zu halten, wenn du dich um deine nachhaltige garderobenplanung kümmerst.