Gesundheit und Fitness

Yogalates: Die perfekte Mischung für Körper und Geist

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was genau ist yogalates eigentlich?

Yogalates ist, wie der Name schon sagt, eine Mischung aus Yoga und Pilates. Stell es dir nicht als ein hartes „Entweder-oder“ vor, sondern als eine harmonische Verbindung zweier sehr effektiver Bewegungslehren. Es nimmt das Beste aus beiden Welten und schafft ein Training, das sowohl deinen Körper stärkt als auch deinen Geist beruhigt. Für ein sicheres Training ist eine rutschfeste Matte essenziell, um die Stabilität bei den Übungen zu gewährleisten.

Von Yoga übernimmt Yogalates die fließenden Übergänge (die sogenannten Vinyasas), die Konzentration auf die Atmung (Pranayama) und die statischen Haltepositionen (Asanas), die deine Flexibilität fördern. Vom Pilates holt es sich die Betonung auf die Rumpfmuskulatur – die tiefe Bauch- und Rückenmuskulatur, die für eine gute Haltung so wichtig ist. Joseph Pilates nannte diesen Bereich „Powerhouse“.

die vorteile der kombination

Viele Menschen, die sich für eine der beiden Einzelformen entscheiden, stoßen irgendwann an eine Grenze. Vielleicht fühlst du dich beim Yoga manchmal etwas zu passiv, wenn es um gezielte Muskelkräftigung geht. Oder du bemerkst bei Pilates, dass dir die bewusste, tiefe Atmung für die Entspannung fehlt. Yogalates schließt diese Lücken.

Hier sind einige konkrete Vorteile, die du spüren kannst:

• Ganzheitliche Kräftigung: Du trainierst nicht nur die großen Muskelgruppen, sondern auch die stabilisierenden Tiefenmuskeln, was wichtig ist, um Rückenschmerzen vorzubeugen.

• Bessere Haltung: Durch die Kombination aus Kräftigung des Powerhouses und Dehnung der verkürzten Muskulatur richtest du deinen Körper natürlich auf.

• Erhöhte Flexibilität: Die Yogaeinheiten dehnen deine Muskulatur und Faszien effektiv.

• Stressreduktion: Die bewusste Verbindung von Bewegung und Atem wirkt beruhigend auf dein Nervensystem. Es ist mehr als nur Sport; es ist eine aktive Meditation in Bewegung.

für wen ist yogalates geeignet?

Vielleicht denkst du jetzt: „Klingt gut, aber ist das nicht zu anspruchsvoll für meinen Rücken?“ Oder: „Ich bin nicht flexibel genug für Yoga.“ Diese Zweifel sind völlig normal. Das Schöne an Yogalates ist seine Anpassungsfähigkeit.

Yogalates ist grundsätzlich für fast jeden geeignet, unabhängig von deinem aktuellen Fitnesslevel. Es ist besonders hilfreich, wenn du:

• Rückenschmerzen kennst: Die Stärkung der tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskulatur entlastet deine Wirbelsäule spürbar.

• Einen sitzenden Alltag hast: Wenn du viel am Schreibtisch sitzt, hilft Yogalates, die Verspannungen in Nacken und Hüfte zu lösen.

• Einen Ausgleich suchst: Du möchtest dich bewegen, aber es soll nicht hochintensiv sein wie beim HIIT-Training.

• Deine Körperwahrnehmung verbessern möchtest: Du lernst, kleine Muskeln bewusst anzusteuern und deine Bewegungen präziser auszuführen.

Wenn du gesundheitliche Einschränkungen hast, sprich das immer vorher mit deinem Arzt oder Therapeuten ab. Aber grundsätzlich gilt: In einem guten Yogalates Kurs passt die Lehrkraft die Übungen an deine Bedürfnisse an.

deine erste stunde: was erwartet dich?

Du machst dir Gedanken, was du anziehen sollst oder ob du spezielles Equipment brauchst? Lass uns die Erwartungen klären, damit du entspannt in deine erste Yogalates Stunde gehst.

Die Stunde beginnt meistens mit einer Ruhephase, in der du einfach nur liegst oder sitzt. Hier liegt der Fokus auf der Atmung. Du lernst, tief in den Bauch zu atmen – das ist die Basis für die Stabilität im Pilates. Diese grundlegende Atemtechnik ist wichtig, um auch Pilates zu Hause erfolgreich zu praktizieren.

Danach geht es in die Aufwärmphase, oft mit sanften Bewegungen, die an Yoga erinnern. Hier werden die Gelenke mobilisiert.

Der Hauptteil kombiniert dann die Elemente. Du liegst vielleicht auf dem Rücken und führst Pilates-Übungen wie den „Hundred“ (eine Kräftigungsübung für den Bauch) aus, aber du hältst dabei die tiefe, yogische Atmung bei. Dann wechselst du vielleicht in eine stehende Haltung (wie den Krieger aus dem Yoga), aber mit einer erhöhten Betonung auf der Zentrierung und der Aktivierung des Powerhouses, wie es im Pilates gelehrt wird.

Typische Übungen, die du siehst, sind:

• Beckenbodenarbeit: Das bewusste Anspannen und Entspannen des Beckenbodens ist zentral.

• Katze-Kuh-Variation: Oft werden diese sanften Wirbelsäulenbewegungen aus dem Yoga mit einer verstärkten Bauchkontraktion verbunden.

• Modifizierte Bauchübungen: Statt vieler Crunches gibt es kontrollierte, langsame Hebungen, die die tiefen Bauchmuskeln ansprechen.

Das Tempo ist meist moderat. Es geht nicht darum, so viele Wiederholungen wie möglich zu machen, sondern jede Bewegung bewusst und präzise auszuführen. Du wirst vielleicht feststellen, dass du mehr schwitzt, als du erwartet hast – das kommt von der intensiven Arbeit der Tiefenmuskulatur.

wie findest du den richtigen yogalates kurs?

Der Markt ist groß, und nicht jeder Kurs, der Yogalates heißt, ist gleich. Die Qualität hängt stark von der Ausbildung des Lehrers ab. Du suchst nach einem Kurs, der dir wirklich hilft, deine Körpermitte zu finden und dich nicht überfordert. Achte auf folgende Punkte, wenn du einen Kurs für sanftes yogalates für anfänger suchst oder eine Fortgeschrittenenklasse:

VIDEO: Yoga fr innere Ruhe: Entspannung & Balance finden

qualifikation der lehrkraft

Frage ruhig nach der Ausbildung. Ein guter Lehrer hat entweder eine fundierte Yoga-Ausbildung UND eine Pilates-Zertifizierung oder eine spezialisierte Ausbildung in Yogalates absolviert. Er sollte in der Lage sein, dir zu erklären, warum du eine Übung auf eine bestimmte Weise atmest oder ausführst.

Ausgewählte Quellen

Gehe tiefer auf Yogalates: Die perfekte Mischung für Körper und Geist ein mit dieser informativen Auswahl.

Yogalates Workshop | Parkhotel Mondschein

Yogalates: Kombination aus Yoga und Pilates | Anna Rogalev

der fokus der stunde

Manche Lehrer legen den Fokus mehr auf die Dehnung und Entspannung (eher Yoga-lastig), andere mehr auf die Kräftigung und Zentrierung (eher Pilates-lastig). Lies die Kursbeschreibung genau durch. Suchst du gezieltes krafttraining mit yoga elementen oder eher Entspannung? Gute Beschreibungen geben Hinweise auf die Balance.

ausstattung und atmosphäre

Brauchst du Equipment? Viele Yogalates-Stunden finden nur mit Matte statt. Manchmal werden aber auch Kleingeräte wie Bälle oder Bänder eingesetzt. Achte darauf, dass die Atmosphäre im Studio ruhig und einladend ist. Fühlst du dich dort wohl und willkommen? Das ist entscheidend für deine regelmäßige Teilnahme.

häufig gestellte fragen

wie oft sollte ich yogalates machen?

Für erste sichtbare Erfolge und um die Übungen wirklich zu verinnerlichen, sind zwei bis dreimal pro Woche ideal. Wenn du nur einmal pro Woche Zeit hast, ist das auch gut. Wichtiger als die Häufigkeit ist die Kontinuität und die Qualität deiner Konzentration während der Stunde. Bleib dabei, auch wenn es am Anfang ungewohnt ist.

tut yogalates meinen gelenk mehr weh?

Im Gegenteil, die gezielte Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur um deine Gelenke herum – besonders Hüfte und Schultern – kann Schmerzen lindern. Da die Bewegungen kontrolliert und fließend sind und nicht ruckartig, werden die Gelenke geschont. Solltest du Schmerzen spüren, sprich das sofort mit dem Lehrer an, damit er dir eine Anpassung zeigen kann.

brauche ich vorher schon yoga oder pilates erfahrung?

Nein, das ist der große Vorteil von Anfängerkursen in Yogalates. Die Grundprinzipien werden dir erklärt, ähnlich wie du an einem neuen Hobby beginnst. Die Lehrer zeigen dir, wie du deinen Beckenboden aktivierst und wie die Pilates-Atmung funktioniert, bevor sie anspruchsvollere Kombinationen einbauen. Du lernst direkt in der Mischung.